Zum 25. Mal traf sich die Luxusboot-Branche an der Côte d'Azur zur weltgrößten Schau exklusiver Jachten
Maritimer Luxus

Monaco Yacht Show

Vier Tage lang traf sich im Fürstentum alles was Rang und Namen hat in der Branche der Luxusboote. Vom edlen Flitzer bis zum schwimmenden Kleinpalast: 121 Schiffe aus 16 Ländern ankerten während der 25. Monaco Yacht Show vor der Küste, knapp die Hälfte davon waren Neubauten. Ein strenges, sorgfältig konzipiertes Auswahlverfahren legt fest, wer hier ausstellen darf, denn die Ankerplätze während der Schau sind ein heißbegehrtes Gut.

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Der Besucherandrang war groß. Selbst beim Schreiten über den gewohnten blauen Teppich war es manchmal nicht ganz einfach, einen ausführlichen Blick auf die Boote zu ergattern. Mit dem VIP-Shuttle der Lufthansa First Class allerdings konnten Besucher die ausgestellten Jachten in all ihrer Pracht vom Wasser aus begutachten – vor der grandiosen Kulisse der Stadt und der grün bewachsenen Felslandschaft der Côte d'Azur. Prominentester Gast des Lufthansa-Speedboats war Fürst Albert von Monaco, der die Schau traditionell eröffnet.

Kleine schnittige Flitzer ankerten im Hafen Port Hercules neben Segeljachten im Retro-Look, klassische Exemplare neben futuristischer Avantgarde. Die größte Aufmerksamkeit zogen die großen, luxuriös ausgestatteten Jachten auf sich, sie wurden zum ersten Mal in Monaco präsentiert. Die Romea etwa, eine knapp 82 Meter lange, elegante Motorjacht von Abeking & Rasmussen, oder die 77 Meter messende Yersin von Piriou, die für extreme Wetter- und Temperaturverhältnisse ausgelegt ist. Die Durchschnittslänge der Jachten lag bei 47 Metern – bei einem Durchschnittspreis von 25 Millionen Euro.

Ausgefeilte Handwerkskunst und technische Raffinesse waren nicht nur bei den Jachtbauern selbst zu bestaunen, sondern auch bei den Designern, die für das Interieur der Boote verantwortlich sind, oder bei hochspezialisierten Betrieben wie der GL Yachtverglasung aus Hamburg. Dort entstehen die größten und stabilsten Scheiben der Welt – mit bis zu 15 Zentimeter Dicke. Viel Aufsehen erregte auch der Katamaran Planet Solar Turanor, das weltweit größte mit Solarenergie angetriebene Schiff.

Mit insgesamt 34.500 Besuchern und 582 Ausstellern war die Monaco Yacht Show wieder ein voller Erfolg. Das VIP-Shuttle der Lufthansa hatte sich schnell vom Geheimtipp zum Publikumsliebling entwickelt. Auch im nächsten Jahr wird die Glamourmetropole wieder zum Treffpunkt für die schönsten Jachten der Welt.

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